Dunkelfeldmikroskopie als diagnostisches Mittel (Dunkelfeld Blutuntersuchung)

Anders als unter einem Hellfeld-Mikoskop wird im Dunkelfeldmikoskop lebendiges Blut betrachtet. Nur ein kleinen Tropfen Blut vom Finger oder Ohrläppchen wird entnommen und gleich untersucht.

Dieses diagnostische Mittel kann ein Baustein sein, um Strukturen sichbar zu machen, die im Hellfeld nicht sichtbar werden.

Dadurch erhält man Aufschluss über verschiedensten Erkrankungen und Belastungen des Körpers. Während bei konventionellen Laboruntersuchungen die Anzahl der Blutzellen, Blutfettwerte u.ä. gemessen werden, beurteilt man bei der Dunkelfelddiagnostik vor allem die Qualität der Blutkörperchen, Lebensfähigkeit, Belastungen, Form usw..

Um intrazelluläre Vorgänge (Erreger) beurteilen zu können, kann das Blut bis zu 24 Std. (oder länger) beobachtet werden. Die Dunkelfeldmikroskopie aus ausserdem ein sehr gutes Mittel zur Beurteilung von Therapiefortschritten.